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16. Januar 2026

Zum ersten Mal: Linke stellt vollständige Stadtratsliste in Unterschleißheim auf

Unter dem Motto „Unterschleißheim für alle! Menschlich. Gerecht. Lebenswert.“ tritt die Liste aus 12 Kandidierenden an, um im Stadtrat eine klare Stimme für linke, soziale und solidarische Politik zu etablieren.

„Unser Ziel ist es, das Leben aller Menschen in Unterschleißheim sozialer, gerechter und lebenswerter zu gestalten.“

So der 37-jährige Spitzenkandidat Alexander Kieslich. 

Mit langjähriger kommunalpolitischer Erfahrung und einer siebenjährigen Mitgliedschaft im Stadtrat bringt er umfassende Sachkenntnis mit und arbeitet an seinem politischen Comeback.

An seiner Seite kandidiert die 18-jährige Lili Schultz, der insbesondere die Anliegen junger Menschen am Herzen liegen. Ein gemeinsamer Ort für alle, bezahlbarer Wohnraum und der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs zählen zu ihren zentralen Themen.

Christian Werle, selbst Rollstuhlfahrer, setzt sich für Inklusion und ein barrierefreies Unterschleißheim ein. Melanie Oberpeilsteiner, die in Unterschleißheim aufgewachsen ist, möchte ihre Kinder in einer Stadt großziehen, die lebenswert und offen für alle ist.

Der Cloud-Consultant Raphael Yeşilçay steht für eine konsequent antifaschistische Stimme im Stadtrat. Mit Heike Kieslich, einem echten Unterschleißheimer Urgestein, wird die Spitzengruppe durch eine starke Stimme für Frauen ergänzt.

Die weiteren Kandidatinnen und Kandidaten Wilhelm Babernits, Caro Lense, Thomas Kieslich, Christiane Radermacher, Nino Wagensonner und Ümit Yeşilçay unterstützen mit ihrem Engagement eine solidarische und soziale Politik in Unterschleißheim.

Inhaltlich setzen wir uns unter anderem für bezahlbares Wohnen und eine sozial gerechte Stadtentwicklung ein. 

Die Linke fordert die Ausweitung des kommunalen Wohnungsbauprogramms, den konsequenten Ausbau der sozialgerechten Bodennutzung (SoBoN) sowie die Bereitstellung von Brachflächen für genossenschaftliches Wohnen.

„Die Spekulation mit Grund und Boden muss beendet werden, denn die stark steigenden Mieten im Münchner Raum – und zunehmend auch in Unterschleißheim – werden für immer mehr Menschen zur Armutsfalle.“

kommentiert Spitzenkandidat Alexander Kieslichdie politische Situation in Unterschleißheim

Darüber hinaus setzt sich die Linke für kostenfreie Bildung und Kinderbetreuung, für die soziale Entlastung von Familien, Seniorinnen und Senioren sowie von Menschen mit niedrigen Einkommen ein.

Entschieden wenden wir uns gegen populistische Kräfte, die nach altbekannten Mustern die Spaltung unserer Gesellschaft vorantreiben: indem sie Menschen, die gerade noch über die Runden kommen, gegen jene ausspielen, die bereits in Armut leben, indem sie sozial Schwache – darunter Geringverdienende, Rentnerinnen und Rentner, Kinder und Kranke – für die Krise des Sozialsystems verantwortlich machen und indem sie Ängste vor Migration schüren und Ausgrenzung gesellschaftsfähig machen.

„Populismus dient stets dazu, von den tatsächlichen Ursachen sozialer Krisen abzulenken und deren Profiteure aus der Verantwortung zu entlassen. Das lehrt uns die Geschichte. Um unsere Stadt wirklich voranzubringen, braucht es eine Politik, die sich sachlich, kompetent und gelassen mit den Sorgen und Nöten der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger auseinandersetzt. Miteinander und Solidarität statt Spaltung und Ausgrenzung – dafür steht unsere Politik.“,

so Spitzenkandidat Alexander Kieslichabschließend.

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